Ich hab's getan - New York wir kommen

Heute habe ich etwas weiche Knie. Ich habe es getan - ich habe den Trip nach New York gebucht. 

 

Kürzlich habe ich hier noch gefragt: Soll ich oder soll ich nicht? Vielen Dank für die vielen Reaktionen. Die meisten waren ermunternd. Und so habe ich jetzt Nägel mit Köpfen gemacht. 

 

Eigentlich wollte ich das Buchen bequem dem Reisebüro überlassen. Dann hat mir das aber zu lange gedauert. Und so habe ich selber die Initiative ergriffen. Wer ein Hotel in Zürich oder Berlin buchen kann, wird auch ein Hotel in New York buchen können. 

 

Die Auswahl ist allerdings riesig. Und kaum ist etwas Passendes gefunden, bringen einen die Kommentare auf TripAdvisor wieder ins Zweifeln. Das müssen fast alles furchtbare Bruchbuden sein. Kleine Verliesse mit grauenhaften Teppichen. Und dann der Lärm! Und das in New York City. Die Kommentare verunsichern. 

 

Vielleicht doch zu Hause bleiben? Schnell ein Klick auf ein Angebot. Bevor ich es mir anders überlege. Judihui, gebucht. Oder fast. Die Bank macht Faxen. Es gibt Probleme mit der Zahlung. Und schon läutet das Telefon. Eine fremdländische Stimme meldet sich. Sie fragt: "Weshalb haben sie die Buchung nicht bestätigt?" Gute Frage.

 

Aber dann klappt doch noch alles. Schritt 1 ist erledigt. Das Hotel gebucht. Jetzt noch der Flug. Da stolpere ich über die vielen Kategorien: Economy, Economy Saver, Economy Flex, Flex mit der Ex und so weiter.... 

 

Weitere 10 Minuten gehen drauf. Und zwar um die Frage zu klären, ob es ein Klubschul-Angebot gibt, wo man lernt, Flüge zu buchen. Schliesslich entscheide ich mich für die Methode: Trial and Error. Das heisst, ich wähle einfach die günstigste Option. Jene, bei welcher man der Crew helfen muss beim Auftanken und Beladen des  Flugzeuges. Storniert werden kann das nicht mehr.

 

Wenn Hochseil, dann ohne Netz. Denkt sich der Anfänger.

 

Und der Anfänger staunt, was sonst noch alles angeklickt werden kann. Der gewünschte Sitzplatz. Wo hockt man denn am besten in so einem Flugi? Ich klicke auf einen Fensterplatz -  und schwupp sind schon wieder 50 Franken weg. Das läppert sich schön zusammen. Aber wie sagte meine Italienischlehrerin immer: "Hai voluto la bicicletta? Adesso pedala!"

 

Ich strample. Mit meinen weichen Knie. Es gibt noch viel zu tun, bis wir schon bald nach New York reisen.