Morgenstund hat Brot im Backofen

Meistens lasse ich das Frühstück ausfallen. Ganz einfach, weil ich keine Lust habe etwas zu essen. Tee, Orangensaft oder Milchkaffee reicht. 

 

Anders heute morgen. Ich habe nämlich selber Brot gebacken. Focacia. Das ist keine Hexerei. Man braucht bloss Mehl, Hefe, Olivenöl, Salz und Wasser. Sowie einen Putzlappen. Schliesslich gibt es beim Teigkneten eine grosse Sauerei. Macht aber noch Spass am Morgen ein wenig den Teig durchzukneten. Sportliche Aktivitäten sind ja immer belebend. 

 

Belebend ist auch der feine Duft, der sich beim Backen in der Wohnung verbreitet. Mit der Aussicht auf ofenfrisches Brot finden sich sogar die Kinder bei Zeiten am Tisch ein. Normalerweise braucht dieses Unterfangen etwas mehr Überredungskünste. 

 

Erstaunlich auch, wie schnell so ein Pfünder wegschnabuliert ist. Während man den Butter aus dem Kühlschrank holt, sind schon fast alle Brotschnitten weggegessen. Schön, wenn es schmeckt. 

 

Und das hat es ganz offensichtlich. Jedenfalls wurde ich aufgefordert, morgen gleich nochmals Brot zu backen. Gute Idee. Aber man braucht natürlich Herausforderungen. Vielleicht mache jetzt Schoggigipfeli... oder doch ein Vollkornbrot?