4.30 Uhr - Tagwache

Heute Morgen bin ich um 4.30 Uhr aufgestanden. Nicht ganz unschuldig daran ist Casey Neistat. Habe gestern dieses Video von ihm gesehen. Ich stehe zwar oft früh auf. Nur schon damit ich die Zeitung lesen kann. Aber heute ist ein Feiertag. Ein Tag zum Ausschlafen also. Casey Neistat steht jeden Tag früh auf. 

 

Schon so früh aus den Federn zu hüpfen, ist zwar kein Schleck. Alles im Körper sagt: Liegen bleiben. Heute brauchte ich jedoch nicht einmal einen Wecker. Ich war Punkt 4.30 Uhr wach - also relativ wach. Jetzt ist es kurz vor 7 Uhr. Ich hatte also schon ganz viel Zeit. 

 

Es sind wirklich tolle Stunden. Man ist für sich, konzentriert. Die anderen im Haus sind noch am Schlafen. Wenn sie aufstehen, hat man schon das gute Gefühl, etwas getan zu haben. Zum Beispiel habe ich mir vorgenommen, einen Blog-Eintrag zu schreiben. Später sind wir nämlich unterwegs. Da bleibt keine Zeit zum Schreiben. 

 

Ich hätte das Schreiben auch einfach ausfallen lassen können. Das wollte ich aber nicht. So tolle Videos wie Neistat schaffe ich nicht. Aber Blog schreiben, ist auch was Tolles. Ich muss bloss noch mehr vorausdenken, was ich alles reinschreiben könnte. Bilder sind ein wichtiger Bestandteil. Mit dem Vlog hat Neistat immer gutes Material.

 

Vielleicht sollte ich mich auch einfach mal vor die Kamera setzen. Allerdings hätte ich schon einige Hemmungen, mich so zu offenbaren. Aber wieso auch nicht. Ein Blog ist ja auch persönlich. 

 

Ist es schlimm, sich so öffentlich zu präsentieren? Ich finde es eigentlich nicht. Wer es nicht lesen will, muss es nicht lesen. Es ist vielleicht auch mehr so ein persönliches Ding. Beim Schreiben nachdenken. Eine Art Meditation. Dümmer werde ich dabei jedenfalls nicht.

 

Ob ich morgen wieder um 4.30 Uhr aufstehe? Auf jeden Fall. Morgenstund hat Gold im Mund.