Mein Blog, das Meer und ein kleiner Fisch

Seit gut einem Monat habe ich meinen eigenen Blog. Schritt für Schritt lerne ich dazu. Aber es passieren mir auch viele Fehler. So wie gearde eben, als ich versehentlich den Eintrag "Scheiss Push-Nachrichten" gelöscht habe. Leider lässt er sich nicht wiederherstellen. Es ist fast, als würden im Tagebuch zwei Seiten fehlen. Jä nu. Lehrgeld zu bezahlen, gehört bei jedem Neustart dazu. 

 

Manche haben mich gefragt, wieso ich überhaupt einen Blog betreibe. Ich wolle meine politische Karriere lancieren oder mich selbstständig machen. Nein, das habe ich nicht vor. Der Blog ist mein Versuchslabor, in welchem ich Sachen ausprobieren kann. Wie bindet man die Sozialen Medien in die Seite ein, was sorgt für Aufmerksamkeit, welchen Themen soll man sich annehmen?

 

Die Challenge ist ja, dass überhaupt jemand den Blog besucht. Die hohe Einschaltquote habe ich noch nicht. Aber es gibt Besucher. Die Schwierigkeit ist, ein Thema zu finden, das viele Leute interessieren könnte. Es gibt einige Beispiele, wie Autoren mit einer Nische erfolgreich wurden. Man denke beispielsweise an die Mode- oder Mama-Blogs. Ein Pappa-Blog ist für mich keine Option. Gestartet bin ich mit der Idee, Hintergründe zur Entstehung von Zeitungsgeschichten zu liefern und Velotouren aufzuschreiben. Das ist aber inzwischen schon zur Nebensache geworden. 

Im Moment reizt mich eher die Kolumnen-Form. Gedanken zu aktuellen Themen: die zerschlissene Säntisfahne, der Neymar-Wechsel, die Push-Nachrichten (leider gelöscht, siehe oben). Ob sich dafür aber je mehr als eine Handvoll Leute interessieren werden? Die Zukunft wird es zeigen. Ich bleibe dran und schreibe weiter. Spass macht das sowieso - selbst, wenn nicht viele Leute mitlesen. Und hoffentlich nehmen mit der Zeit die Anfängerfehler ab. 

 

Über Rückmeldungen bin ich dankbar. Noch kommen die Kommentare spärlich. Aber wie hat ein Arbeitskollege immer gesagt: "Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen." Will heissen: Man darf nicht ungeduldig sein. Das World-Wide-Web ist ein riesiges Meer und ich darin ein ganz kleiner Fisch. 

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